|  | 
Logo TP Europische Geschichte
Logo Clio-online
Gesellschaft und Soziales
Frau Müller, ein Arbeiterkind, ließ sich um das Jahr 1970 in der DDR als Facharbeiter für Datenverarbeitung ausbilden, absolvierte hinterher das Studium im Fach Informationsverarbeitung. Nach dem Studium bekam sie eine Stelle in ihrer Heimatstadt, wechselte aber den Betrieb, um beruflich voranzukommen.[...]
Als Medizinstudentin im sechsten Semester – davon im zweiten klinischen – habe ich in den vergangenen Monaten versucht, an einer der wiedereröffneten Universitäten zur Weiterführung und Beendigung meines Studiums aufgenommen zu werden.[...]
My family's history is obscure. According to legend, the family came from the Montenegrin tribe of Piperi, though the toponymic and ethnographic data suggest that it may have descended from the tribe of Drobnjaci. The legend tells how one Gajun Vucinich murdered a Turk, sometime late in the eighteenth century, and escaped to avoid Turkish reprisal.[...]
Wir berichteten dieser Tage, daß der „Volksernährer“ Herrmann Abraham den Kronen-Orden 4. Klasse erhalten hat und knüpften daran die Frage, weshalb ihm diese Ehre wohl zuteil geworden sein möge. Jetzt wird der Mitwelt Aufklärung hierüber, und zwar von einer Seite, die es wissen muß. [...]
Diese trüben Herbsttage, an denen sich der Zusammenbruch Deutschlands und der „Sieg“ der Novemberrevolte zum zehntenmal jährt, lassen noch einmal all die erschütternden Ereignisse dieser schicksalsschweren Zeit vor unseren Augen erstehen. Viel ist in diesen vergangenen zehn Jahren über Zusammenbruch und Revolution geschrieben und geredet worden.[...]
Dem Feind war es unter schweren Kämpfen und Verlusten gelungen, uns vom Kilimandscharo und von der Nordbahn zurückzudrängen. Er hatte eine vielfache Übermacht, fünf- bis zehnfach, eingesetzt und drückte über Umbugwe-Ufione auf Kondoa und damit auf die Mittellandbahn vor. Aber auch von Muansa her waren die Truppen im Vormarsch, die einen Anschluß mit den von Kigoma kommenden Belgiern suchten. Im Süden kämpften wir gegen die Rhodesialeute und die Portugiesen. Auch die Küste wurde ständig bombardiert. Also wirklich Feinde ringsherum. Wir verloren den Mut nicht. Als der Krieg ausbrach, rechneten wir bis Weihnachten 1914 mit Friedensschluß. Waren doch sämtliche militärischen und zivilen Autoritäten in der Heimat der Ansicht, daß ein langer Krieg mit den Millionenheeren unmöglich sei. Aber es war möglich. Wir fochten gegen Briten, Neuseeländer, Iren, Australier, Südafrikaner, Buren, gegen Inder aller Kapillar, Jamaikaneger, Goldküstenmohren, Kameruner, Kapboys und Senegalesen. [...]
Bremen 5/8 05 Mozartstr. 30

Liebe, liebe Mutter,

Hab Du innigen Dank für Deine beiden lieben Briefe, Du hast mich sehr glücklich dadurch gemacht. Ich kann Dir durch nichts danken als durch meine Liebe. Die aber gehört Dir auch, meine einzige Mutter Du! Zu den Meinen will ich gut sein, und mich durchsetzen so sanft es geht. Zu Leuwer bin ich gegangen und habe Deinen Auftrag überbracht. Frau Eggers-Smidt ist noch bis Freit. verreist dann gehe ich gleich zu ihr und schreibe Dir davon! Nun muss ich Dir erzählen wie ich Deine lieben Freunde Rilkes kennenlernte ohne dass sie mich kennen. Anfang des Jahres ging ich zur Kunsthalle. Da fiel mir in der Portraitausstellung zuerst das Bild eines Mannes auf und das einer Dame. Ich konnte mich garnicht davon trennen. Und vertiefte mich sehr in diese Züge die von einer reichen Persönlichkeit sprachen. Mir kam garnicht der Gedanke dass die Originale hier in Bremen sein könnten. [...]
Morillion [bei Genf], 2. Juli 1781, „Ich glaube gern, dass Du mit mir nicht ganz einer Meinung bist und dass Du den brillanten Winter, den Du in Lyon verbringst, nicht selten bedauerst. In Deinem Alter solltest Du aber bedenken und wirst es eigentlich auch fühlen, dass Du von dieser Zeit, in der Du Frankreich als Kind gesehen hast, Dein ganzes Leben lang profitieren kannst. Ich zweifle keinen Augenblick daran, dass Du Frankreich wiedersehen willst, wenn sich Deine Einstellung geändert hat, denn um an Dein Ziel zu gelangen, gibt es keine bessere Möglichkeit, als aus der jetzigen Zeit einen Nutzen zu ziehen.“ [...]
Morillion, [bei Genf], 2. Juli 1781 , „Je crois bien que tu ne pense pas tout à fait comme Moi, et que L’hiver brillian que tu a passés a Lyon bien souvent te donne quelque regrets; Mai à Lâge ou tu est, Lon commence a réfléchir et à sentir que dans tous Les Etats de la vie lon peut se faire une resource tu a vie la france comme Enfant, Je ne doutte Nulment que tu ne dessire la revoire en ayant pris une forme differente;“ [...]
Brief von Karola Erdmann (anonymisiert) aus Dresden vom 16. Mai 1982 an das Fernsehen der DDR, Sendereihe Prisma
Wir diskutieren das Problem des Wegwerfens von Brot schon seit einiger Zeit und wollen die Ursachen erforschen. Ich möchte deshalb Ihnen folgende Begebenheit erzählen.
Europäisches Netzwerk für den Ost-West-Dialog
Das Helsinki-Abkommen mit wirklichem Leben erfüllen. 1986
Hervorgewachsen auf der Mittelstufe, weitergebildet auf der Oberstufe der Wildheit, erreicht die Gens, soweit unsre Quellen dies beurtheilen lassen, ihre Blütezeit auf der Unterstufe der Barbarei. Mit dieser Entwicklungsstufe also beginnen wir. Wir finden hier, wo uns die amerikanischen Rothhäute als Beispiel dienen müssen, die Gentilverfassung vollkommen ausgebildet. Diese einfache Organisation genügt vollkommen den gesellschaftlichen Zuständen, denen sie entsprungen ist. Sie ist weiter nichts als deren eigne, naturwüchsige Gruppirung, sie ist im Stande, alle Konflikte auszugleichen, die innerhalb der so organisirten Gesellschaft entspringen können. Nach Außen gleicht der Krieg aus; er kann mit Vernichtung des Stamms endigen, nie aber mit seiner Unterjochung.[...]
Herbert Marcuse: I am very happy to see so many flowers here, and that is why I want to remind you that flowers, by themselves, have no power whatsoever, other than the power of men and women who protect them and take care of them against aggression and destruction. As a hopeless philosopher from whom philosophy has become inseparable from politics, I am afraid I have to give here today a rather a rather philosophical speech and I must ask your indulgence for it. We are dealing with the dialectics of liberation. Actually redundant, because I believe that all dialectic is liberation, and not only liberation in an intellectual sense, but liberation involving the mind and the body, liberation involving the entire human existence. Now as to today and our own situation. I think we are faced with a novel situation in wisdom, because today we have to be liberated from a relatively well-functioning, rich powerful society. [...]
Die Idee ist mir oft gekommen, inmitten der Schönheiten der Weltausstellung, einen Blick auf die Lebensbedingungen und den Charakter der verschiedenen Arbeiter zu werfen, die der Ausstellung alle Ehre gemacht haben, und zu untersuchen, welche geheimnisvollen Beziehungen zwischen ihnen und ihren Arbeiten bestehen. Warum zeichnet sich jedes Land durch einen eigenständigen nationalen Stil aus, der dazu führt, dass die ausgestellten Möbel, Waffen, Spitzen und Stoffe sich in Paris, London, Wien oder Madrid so deutlich voneinander unterscheiden? [...]
Europa ist schon heute namenlos geschwächt, ausgeplündert und verwüstet. Der Tod geht um in seiner grausamsten Gestalt. Nicht nur als Schlachtentod. Er sucht seine Opfer in Konzentrationslagern, im neugeschaffenen Ghetto, auf dem Massenschafott, im erbitterten Partisanen- und Sabotagekampf, als Hunger und als Seuche und bei der Bombardierung von Städten und Dörfern. Wann immer dieser Krieg enden wird, er wird die europäischen Völker in namenlosem Jammer lassen, und in unsäglichem Hasse. [...]
Die psychologische Grundlage, auf der der Typus großstädtischer Individualitäten sich erhebt, ist die Steigerung des Nervenlebens, die aus dem raschen und ununterbrochenen Wechsel äußerer und innerer Eindrücke hervorgeht. [...]
Was die Lage einer Stadt, einer großen oder Residenzstadt betrifft, so ist es sehr vortheilhaft, wenn sie auf einer, mit einem Flusse durchschnittenen Ebene liegt, und wenn sich Heide oder Wald in der Nähe befindet, oder sie doch so liegt, daß sie eine freie Lage gegen Morgen, Mittag und Abend hat, und der Wald oder die Heide, so auch ein Gebirge ihr nord=östlich liege, so, daß sie gegen den Andrang der kalten Nordwinde einigermaaßen geschützt ist. Es läßt sich freilich bei der Anlage neuer Städte nicht immer die Lage bestimmen, weil hier noch so vieles Andere berücksichtiget werden muß, was diesem vorzuziehen ist, wie z. B. ein schiffbarer Fluß, damit der Handel darauf mit andern Städten etc. getrieben werden kann, oder die Stadt ihre Hauptbedürfnisse aus den Provinzen des Reichs etc. etc. beziehen kann.[...]
An die Königin
Madame,
Wenig geübt in der Sprache, in der man zu Königen spricht, werde ich mich nicht der Schmeichelei der Höflinge befleißigen, um Euch dieses einzigartige Werk zu widmen. Mein Ziel, Madame, ist es, offen zu Euch zu sprechen. Um mich dergestalt zu äußern, musste ich nicht das Zeitalter der Freiheit abwarten; ich habe mich mit gleicher Tatkraft zu einer Zeit gezeigt, als die Despoten in ihrer Verblendung einen so kühnen Edelmut noch bestraften. [...]
Rousseau, Jean-Jacques
Emile. 1762
Alles, was aus den Händen des Schöpfers kommt, ist gut; alles entartet unter den Händen des Menschen. Er zwingt einen Boden, die Erzeugnisse eines anderen zu züchten, einen Baum, die Früchte eines anderen zu tragen. Er vermischt und verwirrt Klima, Elemente und Jahreszeiten.[...]
Am 27. Oktober gegen 4.00 Uhr nachmittags ritt der Kaiser von Charlottenburg ab und begab sich nebst seinen Generalen nach Berlin. Die Stadt war diesen Abend erleuchtet. Der Kaiser ritt wohl eine Stunde lang in derselben umher und begab sich sodann auf das königliche Schloß. Er bewohnte die Seite nach dem Lustgarten zu, und zwar die Kammern Friedrich Wilhelms II.[...]
Der Ursprung meiner Familie ist unklar. Der Familienüberlieferung nach stammte sie vom montenegrinischen Stamm der Piperi, aber topographische und ethnographische Daten legen nahe, das sie sich von Stamm der Drobnjaci herleitete.[...]
There have been many movements in the world—some of them recorded in history as portentous events, others forgotten within a few years of their occurrence—which may each be compared to a wave on the surface of the Mediterranean. From the insignificant ripple to the wavehigh billow flecked with foam and breaking in cataracts, they have arisen only to subside to their original level, leaving the boundaries of land and sea where they have stood for a thousand years. There are other movements, on the contrary, which resemble the tides of the Ocean, wherein each wave obeys one uniform impetus, and carries the waters onward and upward along the shore. [...]
Am 15. April 1844 wurde ich zu Eden Cottage in der Nähe von Peterhead geboren. Ich habe aber keine Erinnerungen an diesen Ort, denn einige Monate später wurde mein Vater zum Pastor einer ländlichen Gemeinde zu Clatt in Aberdeenshire berufen, und diese Stätte ist es also, welche ich als meine eigentliche Heimath betrachte, hier verlebte ich meine ganze Jugendzeit. Ruhig und einsam war dieses schöne Bergthal, zurückgezogen und still war unser dortiges Leben. Eine Schwester war älter als ich, zwei waren jünger. Bald erschienen noch zwei Kinder, aber nach einem kurzen Aufenthalt bei uns wurden sie heimgerufen. [...]
It would be impossible for me either to appear at or write to your Convention in the aim of furnishing a contribution to your deliberations, except in connection with my own life-work, and the deep convictions which instigated that life-work, and which have become even more and more profound as I continued in it.[...]
Tabellen zu den Staatsbürgern Serbiens (aus Zentralserbien und der Vojvodina) im Ausland 1971-2002 und zu den Staatsbürger Serbiens (aus Zentralserbien und der Vojvodina) im Ausland 1991 und 2002 (nach Aufnahmeländern) [...]
Diese Offenbarung hat mich in Genf ereilt, weil ich hier um ersten Mal französischen Boden betreten habe [...]. Die Franzosen sind in jeder Hinsicht das Volk der Freiheit. Ich habe bis jetzt geglaubt im Besitz der Vollständigkeit des Lebens zu sein, also daß es von meiner menschlichen Souveränität abhängt, was und wie ich tue. [...]
[Wien:] Den 3. April besuchte ich den Schlosspark von Hellbrunn, der mit schönen Wasserkünsten versehen ist, woran Gruppen aus Marmor stehen, davon man meint, sie seien gerad aus dem Wasser gestiegen und suchten Kühlung im Schatten der Bäume, so glänzte der Wasserstaub auf dem weißen Stein.[...]
As I pass through the wide streets, I am delighted with everything I see. The houses so lofty and clean, and white, the novel appearance of the trees planted along the pavements, the fine buildings, the massive bronze lamps, and the magnificent cafés, the tinkling of bells on the horses, so singular to my ear. […]
The sex control of all the competitors participating in the women’s sporting events in the 1972 Olympic Games will be carried out in accordance with the decisions and instructions of the Medical Commission of the International Olympic Committee. Neither the fact of this examination nor its results will be made public out of deference to the human rights of the individual. [...]
Der internationale Congress zur Wahrung nichtjüdischer Interessen wurde am Sonnabend-Abend mit einer Begrüßungsfeier im Weißen Saale des Helbig’schen Elbetablissement eröffnet, zu der sich etwa 150 Teilnehmer - auch einige Damen waren zugegen - eingefunden hatten, darunter mehre Russen und Österreicher und etwa 10 Ungarn, an ihrer Spitze die Reichstagsabg. Victor Istoczy, Geza v. Onody, der Besitzer von Tisza-Eszlar, und Simonyi, ferner die Redakteure des „Egyetértés“ und des „Flüggetlensez“. Berlin war an diesem ersten Abend nur schwach, durch etwa 30 Personen vertreten. Die Ungarn wurden bei ihrem Erscheinen von allen Seiten aufs herzlichste begrüßt und bildeten auch den ganzen Abend über den Mittelpunkt der Gesellschaft.
Our age is preeminently the age of great cities. Babylon and Thebes, Carthage and Rome, were great cities, but the world has never been so covered with cities as at the present time. [...] [p. 1]
Yes, cities, and their resources, must soon become, in a greater degree than ever, the acknow­ledged wealth and power of nations.[...]
The City and Its Region

Observations

1 The City is only one element within an economic, social, and political complex which constitutes the region.
Schon in der vorigen Woche herrschte in unsrer Stadt die froheste Geschäftigkeit, da der Tag herannahete, an welchem die Durchlauchtigen Prinzessinnen Louise und Friederike von Mecklenburg Strelitz, Verlobte Ihrer Königl. Hoheiten des Kronprinzen und des Prinzen Ludwig, ihren Einzug in Berlin halten sollten.[...]
     

Sprache

(C) Clio-online / Themenportal Europäische Geschichte 2006-2010. Powered by Rainbowportal Framework