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  • Auch hier nehmen wir Kurs auf einen Typus von Künstler, der sich unterscheidet von dem, den die dekadente Kunsttheorie vertritt. Was wir fördern, ist der künstlerisch schaffende Mensch, der sich bewußt mit der Kunst der Vergangenheit und ihren Ausdrucksmitteln auseinandersetzt, um aus ihr ein Maximum von künstlerischen Wirkungsmitteln zu gewinnen; ein Künstler, dem es vor allem daran liegt, den künstlerischen Ausdruck in den Dienst der großen fortschrittlichen Ideen seiner Zeit zu stellen, zu denen er sich selbst emporgearbeitet hat. [...]

  • Um es vorweg zu sagen: Mode ist nicht der „letzte Schrei“, über den man morgen schon lächeln kann. Mode ist eine sich allgemein durchsetzende, geschmacklich ausgewogene und dem gedachten Zweck entsprechende Note, die keinesfalls unpersönlich angewandt werden darf, sondern ganz individuell angepaßt werden muß. [...]

  • 3.1 The aims towards which the City Council should direct its investment in arts festivals relate to the principles and priorities set out in the report entitled „An Arts Strategy for Birmingham“ which your Sub-Committee is also considering at today’s meeting. It is proposed that these two reports together form the background for a future strategy for arts festivals in Birmingham. [...]

  • „[…] Die Ernennung einer Stadt zur Kulturhauptstadt erfolgt nicht allein aufgrund dessen, was sie ist oder tut. Ausschlaggebend ist in erster Linie das Programm mit seinen besonderen Kulturveranstaltungen, das die Stadt im Laufe des betreffenden Jahres durchzuführen beabsichtigt und das dem Jahr einen besonderen Charakter verleiht. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Konzept der Kulturhauptstadt Europas beispielsweise völlig von dem des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Titel ist weniger ein Etikett als vielmehr die Krönung eines herausragenden Jahres im kulturellen Leben der Stadt. Daher wäre eine touristische Broschüre über die Stadt als Bewerbungsunterlage ungeeignet (11). [...]

  • Brüder und Schwestern! Freiheitsliebende Völker der Welt! Es sind anderthalb Jahre vergangen, seitdem die Sowjetarmee gemeinsam mit den Armeen der slavischen und aller freiheitsliebenden Völker der Welt die Zerschlagung Hitler-Deutschlands vollbracht hat. Mit Hilfe des großen russischen Volkes haben die slavischen Völker den Sieg über ihren Erzfeind errungen. Im Kampf gegen die deutschen Eindringlinge und ihre Helfershelfer haben die slavischen Völker der Welt erneut ihre große Kraft und unverbrüchliche Kampfeseinheit demonstriert. Sie haben die freiheitsliebenden Völker der Welt vor Vernichtung und Versklavung gerettet. Im tödlichen Gefecht mit dem feigen und mächtigen Feind haben die slavischen Völker vorbildliche Standfestigkeit und Mut sowie unerschütterlichen Glauben in ihre gerechte Sache bewiesen. [...]

  • SPIEGEL: Herr Bundeskanzler, Sie sind der erste deutsche Regierungschef, der eine Entscheidung über Leben oder Tod zu treffen hatte. Es hat drei Tote gegeben in Stockholm, und es hätte mehr Blut fließen können. Warum war Ihnen dieses Risiko nicht zu hoch? SCHMIDT: Sie haben recht, man mußte das Risiko für das Leben einer Reihe von Menschen, die dort in diesem Botschaftsgebäude als Geiseln gehalten wurden, abwägen. Man mußte auf der anderen Seite abwägen, daß die Gefährdung des Lebens für eine viel größere Zahl von Personen dann eingetreten wäre, wenn wir tatsächlich auf die Forderungen dieser Verbrecher eingegangen wären und 26 Gewaltverbrecher aus deutschen Gefängnissen in die Freiheit entlassen hätten. [...]

  • Die Bestimmung dieses Handbuches, das unsere Mitglieder nicht nur über die inneren Verhältnisse des Verbandes, seine Satzungen, seine Gliederung, seine Verbreitung unterrichten soll, sondern das ihnen zugleich ein Mittel zu wirksamer Werbetätigkeit in die Hand geben will, verlangt es, in kurzen Sätzen hier einen Überblick über die Aufgaben, Ziele und Bestrebungen des Alldeutschen Verbandes zu geben. Indem dies in den nachstehenden Zeilen versucht wird, bitten wir unsere Mitglieder von dem Inhalt Kenntnis zu nehmen und überall da, wo ihnen Unkenntnis oder falsches Urteil über den Verband entgegentreten, hiervon Gebrauch zu machen. [...]

  • Es ist mir eine Ehre und wirklich eine große Freude, bei Ihnen zu sein. Nichts könnte angenehmer, ermutigender und bedeutender sein als dieses Zusammentreffen freier Geister in der Hauptstadt der Welt – ein Treffen von geistig tätigen Menschen, die alle für die Demokratie kämpfen. Ich werde dieses Bild vom XVII. Internationalen P.E.N.-Kongreß mit mir nach Amerika nehmen, und wann immer die Krakeelerei von Mr. Lindbergh und Mr. Wheeler mich während meiner nächsten Vortragsreise stören und behaupten, daß Hitler schließlich den Kontinent geeint habe und daß Deutschland Europa sei, werde ich an Sie denken und sagen: «Wie kann Deutschland behaupten, Europa zu sein, wenn ich mit eigenen Augen gesehen habe, daß Europa in London ist?» [...]

  • Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Unter Bezugnahme auf die Beratungen in den Kabinettsitzungen am 30. November 1977 und 18. Januar 1978 übersende ich Ihnen eine Aufzeichnung über das antarktische Rohstoffpotential, ein angestrebtes Nutzungsregime und Handlungsmöglichkeiten der Bundesregierung. Seit langem werden in der Antarktis bedeutende Rohstoffvorkommen vermutet. Die zunächst vagen Vermutungen haben sich in den letzten Jahren zunehmend konkretisiert. Erdöl- und Erdgasvorkommen von beträchtlichem Ausmaß wurden im antarktischen Festlandsockel aufgespürt, Einzelvorkommen einer Vielzahl an Rohstoffen (u.a. Kupfer, Mangan, Nickel, Chrom, Uran, Molybdän) entdeckt, Lagerstätten von Eisenerz, Kupfer und Kohle nachgewiesen. [...]

  • […] So far, knowledge is confined to the one case of natural transmutation, that of the heavier elements into ones of lesser atomic weight with evolution of energy. It seems natural to assume that the elements of greater atomic weight possess, generally, greater intrinsic internal energy than lighter ones. If this be so, the transmutation of silver into gold would be, in all probability, a ruinous process. It is probable that, if ever transmutation becomes practically possible, the material products of the process will be of little more account than the products of combustion of the furnaces of the industrial world to day. With energy at its present value, no known elementary substance, probably, is so valuable that it could be built up with profit from elements of less atomic weight, owing to the enormous expenditure of energy required, or that could not be disintegrated into lighter forms, were this possible, for the sake of the energy that would be obtained. [...]


  • Diese sechste Jahresausstellung liefert den erneuerten Beweis von der Bedeutung der englischen Privatsammlungen in Ansehung sowohl der Qualität als auch der Quantität. Die Royal Academy, welche eine Körperschaft lebender Künstler zur Pflege und Förderung der modernen Kunst bildet, hat auch der alten Kunst einen guten Dienst geleistet, indem sie ihre schönen Säle der Ausstellung alter Meister und verstorbener britischer Künstler zur Verfügung stellte. [...]

  • Art. 2 [Aufgabe der Gemeinschaft]: Aufgabe der Gemeinschaft ist es, durch Errichtung eines Gemeinsamen Marktes und einer Wirtschafts- und Währungsunion sowie durch die Durchführung der in den Artikeln 3 und 3a genannten gemeinsamen Politiken oder Maßnahmen eine harmonische und ausgewogene Entwicklung des Wirtschaftslebens innerhalb der Gemeinschaft, ein beständiges, nichtinflationäres und umweltverträgliches Wachstum, einen hohen Grad an Konvergenz der Wirtschaftsleistungen, ein hohes Beschäftigungsniveau, ein hohes Maß an sozialem Schutz, die Hebung der Lebenshaltung und der Lebensqualität, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt und die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern. [...]

  • 1. On the establishment of the present regime in Germany in the spring of 1933 and the dismissal or putting into retirement of a number of distinguished university teachers, either on grounds of opinion or on grounds of race, the Academic Assistance Council was formed (in May 1933) with a view to finding for those so displaced opportunities of continuing their scientific work in various institutions in this country or elsewhere. [...]

  • Preliminary Work of the Committee […] In the German gymnasia the course of history, from Homeric times to the present day, is covered with great thoroughness and system. To this part of the report on the German schools we wish to call special attention, for while we do not think that it is profitable for us, even in this particular, to follow the German curriculum exactly, we believe that there should be an effort on the part of those who are organizing programmes to reach toward this ideal, by extending the course of history over a number of years, and by developing it in accordance with the psychological principles which have been adhered to in the preparation of the German course of study. […]

  • Die Deutsche Zentralverwaltung für Volksbildung in der Sowjetischen Besatzungszone fordert alle von den Nazis in den Jahren 33 bis 45 vom Lehreramt [sic] entfernten Professoren, Dozenten und Assistenten deutscher Hochschulen auf, sich zu ihrer Erfassung schriftlich bei der Abteilung Hochschulen und Wissenschaft der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung in der Sowjetischen Besatzungszone zu melden. Es wird gebeten, kurz anzugeben, an welcher Hochschule und in welcher Stellung zuletzt die akademische Lehrtätigkeit ausgeübt wurde und aus welchem Grunde die Entlassung erfolgte. [...]

  • Sehr geehrter Herr, Heute ist im Gefolge äußerer und innerer Ereignisse, die das Schicksal der Nation und des rumänischen Staates entscheiden, eine Gesellschaft zu Studium und Umsetzung von Sozialreformen in Rumänien gegründet worden. Sie verfolgt vier Ziele: sämtliche sozialen Aspekte Rumäniens ohne eigene Vorteile und vorgefasste Urteile und Tendenzen wissenschaftlicher oder politischer Art zu analysieren; Reformen vorzuschlagen, die sich natürlich und logisch aus diesen Studien ergeben; mit allen Mitteln der Propaganda für die Umsetzung dieser Reformen zu kämpfen und schließlich, in starkem Maße an der sozialen Bildung der Massen teilzunehmen. [...]

  • V.L. Šejnis: Ja, man muss die Zeitschrift nicht radikal verändern. In den letzten Jahren war sie meiner Ansicht nach eine der besten geisteswissenschaftlichen Zeitschriften: sie hat sich nicht davor gescheut das zu drucken, worin andere „Revisionismus“ sahen, sie hat sich nicht darin gefallen, die „bürgerliche Ideologie“ zu entlarven, und sie hat sich nicht krampfhaft bemüht, alle historischen Ereignisse in das Prokrustesbett der Formationstheorie zu pressen. […]

  • 1. Report by the Belgrade City Administration about improper conduct of junior civil servants (1901) Belgrade, 2 September 1901 Belgrade City Administration to the Head of the Quarter Confidential Sir: It came to my attention, and I have noticed the same to some extent myself, that junior civil servants of certain Quarters and Sections do not come to office on time and leave it before the end of office hours, are often absent from duty under various unjustified and sometimes false excuses [...]

  • Todo el mundo pasa por una enorme y dolorosa crisis. Tal es la afirmación que se oye por doquiera y que no hay manera de desmentir. Con ella se pretende consolarnos a los españoles del malestar actual. Es así que en todo el planeta ese malestar es notorio; luego nosotros debemos resignarnos y cesar en nuestras lamentaciones. Nos pasan muchas cosas desagradables; pero esas mismas calamidades hacen padecer a los ciudadanos de todas las naciones del Globo. [...] Die Welt durchläuft eine ungeheuerliche und schmerzhafte Krise. Diese Diagnose hört man überall und es ist nicht möglich sie abzustreiten. Mit ihr versucht man uns Spanier in unserer gegenwärtigen Beklemmung zu trösten. Es ist eine Tatsache, dass auf dem ganzen Planeten das Unbehagen zu Tage tritt; also müssen wir uns bescheiden und aufhören zu klagen. Uns geschehen viele unangenehme Dinge; aber die gleiche Notlage müssen die Bürger aller Nationen des Globus erdulden. [...]

  • Aber, guter Mann, […] hast du als Christ denn nie gehört oder gelernt, dass die Kinder vom Herrscher aller Dinge dir anvertraute Pfänder sind, und so behandelst du, so wirfst du sie weg? Du reißest sie in den Unglauben, statt nach ihrer Besserung zu trachten, und sie zu erziehen […] Man befiehlt dir […] aus deinen Kindern gottesfürchtige, andächtige Christen zu machen […]; du aber verfügst wegen eitler Güter das Gegentheil, und schickst ihre vernünftigen Seelen, den kostbaren Schatz ihres sonntäglichen Blutes, die Wege des Verderbens […] Du ziehst den Sohn aus der Schatzkammer der Kirche, und sendest ihn, wohin? In Dunkelheit und Verderben, wo keine Bescheidenheit gefunden wird, Gottesfurcht nie erscheint, Andacht sich nirgends zeigt. Man hört die Vernunft zur Rettung der Seele nicht. [...]

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