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Krieg und Frieden

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Der Erbfeind als Nachbar. Französisch-deutsche Wahrnehmungen der 1950er Jahre [1]

Von Christoph Conrad

Das deutsch-französische Verhältnis weist eine reichhaltige Geschichte gegenseitiger Wahrnehmungen, Charakterzuschreibungen und Stereotypen auf. In der Tat lässt sich diese „histoire croisée“ als eine Verschränkung von Verfeindung und Anfreundung, Verteufelung und Bewunderung schreiben. Was für die Vordenker des Nationalismus im 19. Jahrhundert eine Binsenweisheit war, musste die historische Forschung erst wieder entdecken, nämlich dass sich ohne diesen ständigen Bezug auf den Anderen die eigene Identität nicht entwerfen ließ.[2]

Aber wie merkt man, dass sich in der Einstellungsmatrix etwas ändert? Wie stellt man fest, ob diese wechselseitigen Vorstellungen auf Annahme und Unterstützung in der breiteren Bevölkerung stoßen? Um sich solchen Fragen zu nähern, bietet sich die Demoskopie, das heißt die standardisierte Erhebung von Einzelmeinungen in repräsentativen Querschnitten der Bevölkerung, als privilegierte Quelle an: „Wenn wir den Umfragen Glauben schenken dürfen, so betrachtet Frankreich heute Deutschland als einen der vertrauenswürdigsten oder sogar vertrautesten Nachbarn. Auch für die Deutschen gehören die Franzosen zu den Nachbarn, die ihnen am nächsten stehen und auf die sie sich am meisten verlassen.“[3]  Dieser Befund vom Ende der 1980er Jahre weist auf eine grundlegende Abwendung von den distanzierten und feindseligen Haltungen hin, die vermutlich lange Zeit dem normalen Verhältnis zwischen diesen beiden Gesellschaften entsprachen.

Historiker von heute und Meinungsforscher von gestern treten hier in einen Dialog ein, dem die Zeitgeschichte bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Nicht nur die Inhalte, sondern auch die Frage, wie solche Durchschnittsurteile und kollektiven Repräsentationen hergestellt und verbreitet werden, sollten zum Gegenstand historischer Betrachtung avancieren. Sowohl die Messung von Überzeugungen als auch die Überzeugung durch Messungen spielen in der Interaktion von Politik, Medien und Bürgern eine wichtige Rolle. Zusammen genommen können Inhalte und Verwendungsweisen der Demoskopie Einblick gewähren in den kurz- und mittelfristigen Einstellungs- und Wertewandel. Gleichzeitig liefern sie Bausteine für eine Geschichte der europäischen Öffentlichkeit – also einer Instanz, deren Existenz bekanntlich ebenso umstritten ist wie ihre Wirkungsweise unbekannt.

Für die vergangen drei Jahrzehnten beruhen Aussagen wie die oben zitierten auf den Ergebnissen der „Eurobarometer“, das heißt der seit 1974 im Auftrag der Europäischen Kommission erhobenen und ausgewerteten Umfragen. In diesen Erhebungen, und dazu gehört auch ein Vorläufer von 1970, ist der Bevölkerung einer Reihe von Mitgliedsländern wiederholt eine besondere „Vertrauensfrage“ gestellt worden. Diese betraf zunächst ihre Einschätzung von sich selbst, darüber hinaus aber auch die von den Miteuropäern sowie von Amerikanern, Russen, Schweizern und anderen Nichtmitgliedern. Als Zeitreihen gelesen erlauben diese Umfragen folglich sowohl aktiv als auch passiv geschenktes Vertrauen im Wandel zu verfolgen. Dabei stößt man auf ein Nord-Süd-Gefälle, in dem die kleinen Länder Nordeuropas sowie die Luxemburger und Niederländer sowohl als besonders vertrauenswürdig gelten als auch selbst gern anderen vertrauen.[4] Der generelle Vertrauenszuwachs innerhalb Europas und – darin eingebettet – die besonders positive Entwicklung der wechselseitigen Einschätzung von Deutschen und Franzosen zeigt sich in den Eurobarometern in aller Klarheit. Eng beieinander liegen die beiden Länder etwa in der Mitte zwischen den beliebten Völkern und den eher misstrauisch beurteilten (und beurteilenden) Mittelmeerländern. Die Verlängerung der Serie bis zum Ende der 1990er Jahre lässt jedoch einen gewissen Rückschlag der positiven Einschätzungen Deutschlands in Frankreich und Europa im Gefolge der deutschen Einheit erkennen.

Wie aber sah es vor diesem Vertrauensboom, in der Nachkriegszeit und der Periode der deutsch-französischen Annäherung Mitte der 1950er Jahre aus? Mit Hilfe einer im Folgenden in Auszügen wiedergegebenen Quelle [5] mit Umfragen aus der Zeit vor den Eurobarometern seien Grundzüge der französischen Haltungen und ihre Rezeption in der Bundesrepublik skizziert. Die seit 1956 erscheinende Monatszeitschrift „Die politische Meinung“ nahm in ihre dritte Nummer eine kommentierte Übersetzung eines französischen Artikels auf, der Umfrageergebnisse über die Haltungen zu Deutschland wiedergab. Die Gründung der deutschen Zeitschrift war – so sollte man erst in ihrer 100. Nummer erfahren – von dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Mitinhaber des Instituts für Demoskopie Erich Peter Neumann in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretär im Bundeskanzleramt Otto Lenz initiiert worden. Die Redaktion war also günstig platziert, um auch in Zukunft auf Hintergrundberichte aus der demoskopischen Forschung zurückzugreifen. Kein Wunder, dass die deutschen Spezialisten dem übersetzten Artikel einige methodenkritische Anmerkungen voranstellten; unter anderem bemängelten sie die fehlenden Angaben zu den Stichproben und die zum Teil ungenaue Wiedergabe der Fragen.

Der ausgewählte Quellentext spiegelt mehrere Ebenen der Herstellung empirischer Daten und deren journalistischer Verarbeitung. Am Anfang steht eine Reihe von Umfragen, die einer der Pioniere der französischen Demoskopie, das „Institut français d’opinion publique (IFOP)“ unter Leitung des Soziologen Jean Stoetzel, in der Nachkriegszeit durchgeführt hat. Das französisch-deutsche Verhältnis stand insbesondere im Mittelpunkt von zwei aktuellen Umfragen vom Juli 1954 und Mai 1956. Ein „beinahe sensationell aufgemachter“ Artikel aufgrund der genannten Daten erscheint ohne Autorenangabe im französischen Monatsmagazin „Réalités“, das seit 1946 erscheint.[6] Sein Chefredakteur, Alfred Max, gilt wegen der Gründung des „Centre d’études de l’opinion publique“ (1939) als der zweite Pionier der Meinungsforschung in Frankreich; er arbeitete nach Kriegsende mit Jean Stoetzel bei IFOP zusammen und gestaltete Réalités nach dem Vorbild des amerikanischen Magazins Fortune als Lifestyle- und Meinungsmagazin für die modernen oberen Mittelschichten. Fragen der öffentlichen Meinung waren für ihn ein wesentliches Gebiet des anspruchsvollen Journalismus – ein Gebiet, in dem die Presse zudem ihre eigenen Nachrichten erzeugen sowie den Erwartungen der politischen Klasse entgegenkommen konnte.[7]

An einigen Stellen nimmt der französische Artikel auch Bezug auf deutsche Umfragen, die ihrerseits die Haltung zu Frankreich betreffen. Ihr Urheber, das EMNID-Institut, gehört wie das IFOP dem internationalen Verbund der Gallup-Institute an, durch deren transatlantische, zum Teil weltweite Zusammenarbeit bereits in den 1950er und 1960er Jahren gleiche Erhebungen in mehreren Ländern unternommen werden können.[8]

Im Nachkriegsdeutschland war es zunächst vor allem die westalliierte, insbesondere amerikanische Militäradministration, die Bevölkerungsumfragen systematisch anwandte. Gefördert von den Besatzungsbehörden übernahmen dann zunehmend private deutsche Institute – wie DIVO (Frankfurt), EMNID (Bielefeld) und das Institut für Demoskopie (Allensbach) – die Dauerbeobachtung der Gesellschaft. Anders als in Frankreich, wo man sich erst mit der Regierungsübernahme Charles de Gaulles 1958 intensiv für den politischen Nutzen dieser Methoden zu interessieren begann, hatte die Bundesregierung bereits Ende 1950 eine regelmäßige Unterrichtung durch zwei konkurrierende Institute in Auftrag gegeben.

Die so auch auf deutscher Seite in großer Zahl vorliegenden Umfragen über das Verhältnis zum Nachbarn jenseits des Rheins lassen ein Spiegelbild des mangelnden Vertrauens erkennen. Im Juli 1956 antworten die Deutschen auf die Frage der Allensbacher Interviewer „Glauben Sie, dass Frankreich heute den guten Willen zur Zusammenarbeit mit uns hat?“ noch mit 27 Prozent Nein und 24 Prozent Ja (bei 26 Prozent teilweise), während dieser Wille von 46 Prozent auf Seiten Amerikas und von 30 Prozent auf Seiten Englands angenommen wird. Auch hier stieg allerdings die Zustimmung gegenüber Frankreich bereits seit Juni 1952 (12 Prozent Ja) an und nahm die gegenteilige Überzeugung noch deutlicher ab.[9]

Schon die Formulierung der Fragen und die Art der Annäherung an problematische Themenkreise zeigen auch Unterschiede im Umgang mit der unmittelbaren Erfahrung des Weltkrieges und der Besatzung. Auf französischer Seite geht die hier dokumentierte IFOP-Umfrage von 1954 direkt auf die Opfer und Leiden ein: „Infolge der Kriege gegen Deutschland (1914 bis 1918, 1939 bis 1945) haben von 100 Franzosen: 24 Prozent einen sehr nahen Verwandten verloren; 28 Prozent Zerstörungen, Plünderungen oder schwere Beschädigungen ihrer Wohnungen erlitten; 19 Prozent sind selbst verwundet oder in ihrer Gesundheit geschädigt worden.“ [10] Auf deutscher Seite wird in einer Allensbach-Umfrage, zum Beispiel vom Juni 1950 die Nachkriegserfahrung angesprochen: „Wie waren – einmal ganz allgemein gesagt – Ihre Erfahrungen 1945 bei der Besetzung?“ Diejenigen, die im Falle der Besetzung durch französische Truppen, „schlecht“ angeben, machen 65 Prozent aus – sie werden nur von den 95 Prozent aus der sowjetisch besetzten Zone übertroffen.[11] Ein Aspekt der Kriegserfahrung selbst erscheint dagegen verklausuliert unter der Frage „Waren Sie eigentlich schon einmal im Ausland?“, worauf im Juli 1952 70 Prozent der Männer antworten „Ja, in Kriegszeiten“ und 70 Prozent der Frauen „Nein, nie“. Spitzenreiter bei den ‚Reisezielen’ der Männer ist Frankreich mit 51 Prozent noch vor Russland mit 37 Prozent.[12]

Der Reichtum an verfügbaren Daten verführt den heutigen Historiker, sich in das Spiegelkabinett der historischen Meinungsforschung hineinziehen und sich von den vielfältigen Perspektiven anregen zu lassen. Vergessen wir jedoch nicht, dass die hier zitierten Befunde veröffentlicht worden sind, wenn nicht sofort, dann doch mit nur wenigen Jahren Abstand. Im Sommer 1956, dem Erscheinungsdatum des Quellentextes, trug dieses Meinungsbild, seine Auswahl, seine Kombination und seine Kommentierung sowohl in Frankreich als auch in Deutschland zum politischen Tagesgeschehen bei, das vor allem durch die Lösung der Saarfrage gekennzeichnet war: In der Volksbefragung vom 23. Oktober 1955 hatten fast 68 Prozent der Saarbevölkerung ein europäisches Statut für ihr Land abgelehnt; am 4./5. Juni 1956 einigten sich Guy Mollet und Konrad Adenauer auf die Eingliederung des Saargebiets in die Bundesrepublik, und am 27. Oktober desselben Jahres konnte der deutsch-französische Vertrag über die Regelung der Saarfrage unterzeichnet werden. Das Insistieren auf den starken Vorbehalten und frischen Kriegserinnerungen der französischen Bevölkerung in der Quelle trägt eine interessante Grundierung zu diesen Ereignissen bei. Die Art, wie die Ergebnisse präsentiert sind, und vor allem die hier wiedergegebene Passage, die auf die positiveren und offeneren Perspektiven der jugendlichen Befragten eingeht, lassen folgende Interpretation zu: Sowohl Réalités als auch Die politische Meinung standen ihrer jeweiligen Regierung nahe, die deutsche Zeitschrift war direkt mit der CDU verbunden. Der Artikel unterstützte den sich in den 1950er Jahren abzeichnenden Durchbruch in den deutsch-französischen Beziehungen dadurch, dass er gerade auf die Bedeutung der negativen Einstellungen und die erst relativ tastenden Ansätze zu ihrer Überwindung hinwies. Dabei sollten offenbar unterschiedliche Lesergruppen angesprochen werden: In Frankreich zielte man auf die abwartende bis feindliche Mehrheit, die ihre Erfahrungen gespiegelt fand und sich so beruhigter gegenüber der Verständigung aus Vernunftgründen öffnen konnte. In Deutschland erinnerten die offen gelegten französischen Einstellungen an die Tiefe des zu überbrückenden Grabens und wandte sich so an diejenigen, die der Auffassung waren, dass Adenauer zu viele Zugeständnisse machte.

Dürfen wir „den Umfragen Glauben schenken“? Sicher, wenn wir sie dazu nutzen, Fragestellungen zu entwickeln, Tendenzen zu identifizieren und Umbruchperioden zu lokalisieren. Statt fertiger Antworten geben die demoskopischen Daten Einblicke in die Bedingungen und Bausteine von Meinungsbildung und Öffentlichkeit. In der hier betrachteten Periode besonders intensiver bilateraler und europäischer Politik führen sie uns die Verflüssigung vorgeblich erstarrter nationaler Vorurteile vor. Im Kontext gelesen erlaubt die Quelle Schlüsse in drei Richtungen: Erstens ist auch die Zeit vor dem deutsch-französischen Vertrauensboom der späten 70er und 80er Jahre bereits durch deutliche Verschiebungen in der Wertigkeit und Intensität der gegenseitigen Urteile gekennzeichnet. Zweitens ist das bilaterale Verhältnis eng mit den realen und imaginierten Beziehungen zu den anderen Partnern und Konkurrenten in Europa und der Welt verknüpft. Das neue Feindbild Sowjetunion lässt die alten Gegner in zunehmendem Maße vertrauenswürdig erscheinen. Drittens zeigt sich in der Entstehungsgeschichte der Quelle, dass die ‚öffentliche’ Meinung erst durch die mediale Diffusion ihre volle potentielle Wirksamkeit erreicht.



[1] Essay zur Quelle Nr. 3.6, „Deutschland: noch immer der Erbfeind?“ Ergebnisse französischer Umfragen aus den Jahren 1954/56.

[2] Zur wechselseitigen Identitätskonstruktion im 19. Jahrhundert vgl. Jeismann, Michael, Das Vaterland der Feinde. Studien zum nationalen Feindbegriff und Selbstverständnis in Deutschland und Frankreich 1792-1918, Stuttgart 1992.

[3] Kaelble, Hartmut, Nachbarn am Rhein. Entfremdung und Annäherung der französischen und deutschen Gesellschaft seit 1880, München 1991, S. 9.

[4] Delhey, Jan, Nationales und transnationales Vertrauen in der Europäischen Union, in: Leviathan 32 (2004), S. 15-45.

[5] Deutschland: noch immer der Erbfeind? Ergebnisse einer Enquête in Frankreich, in: Die politische Meinung. Monatshefte für Fragen der Zeit 1 (1956), Heft 3, S. 73-82; vgl. Quelle Nr. 3.6.

[6] La France a-t-elle pardonné? La première analyse exhaustive de ce que les Français pensent des Allemands, in: Réalités 126 (1956), Juli, S. 55-62.

[7] Blondiaux, Loïc, La fabrique de l’opinion. Une histoire sociale des sondages, Paris 1998, S. 292f., 299ff., 472.

[8] Die dank des Gallup-Netzwerks möglichen Vergleiche lassen die besondere Stärke der französischen Antipathie erkennen: 1950 empfanden nur 3 Prozent der Franzosen, aber immerhin 21 Prozent der Norweger und 29 Prozent der Niederländer Sympathien „mit dem deutschen Volk“. Die späteren IFOP-Umfragen zeigen allerdings auch, wie sehr Mitte der 1950er Jahre ein Umschwung in den Haltungen eingeleitet wurde, vgl. von dem damaligen Chef von EMNID: Stackelberg, Karl-Georg von, „Alle Kreter lügen“. Vorurteile über Menschen und Völker, Düsseldorf 1965, S. 78ff.

[9] Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1947-1955, hg. von Elisabeth Noelle und Erich Peter Neumann, Allensbach 1956, S. 345; Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1957, S. 337.

[10] Enquête (wie Anm. 5), S. 75. Bei dieser Frage waren Mehrfachantworten möglich.

[11] Jahrbuch 1947-1955 (wie Anm. 9), S. 146.

[12] Ebd., S. 49.

 


Literaturhinweise:

  • Blondiaux, Loïc, La fabrique de l’opinion. Une histoire sociale des sondages, Paris 1998
  • Delhey, Jan, Nationales und transnationales Vertrauen in der Europäischen Union, in: Leviathan 32 (2004), S. 15-45
  • Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1947-1955, hg. von Elisabeth Noelle und Erich Peter Neumann, Allensbach 1956; Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1957, Allensbach 1957
  • Jeismann, Michael, Das Vaterland der Feinde. Studien zum nationalen Feindbegriff und Selbstverständnis in Deutschland und Frankreich 1792-1918, Stuttgart 1992
  • Kaelble, Hartmut, Nachbarn am Rhein. Entfremdung und Annäherung der französischen und deutschen Gesellschaft seit 1880, München 1991
  • Stackelberg, Karl-Georg von, „Alle Kreter lügen“. Vorurteile über Menschen und Völker, Düsseldorf 1965

Zitationsempfehlung:
Conrad, Christoph: Der Erbfeind als Nachbar. Französisch-deutsche Wahrnehmungen der 1950er Jahre. In: Themenportal Europäische Geschichte (2007),  URL: http://www.europa.clio-online.de/2007/Article=109.

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