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  • Vnd demnach auß dem Meer / daß einem jeden gemein ist / seine Nahrung zu holen / liegt Holland gar wohl / nicht allein an einem fischreichen Strand / und dem Doggers Sand / da der Kabbeljauw in grosser Menge kann gefangen und eingesaltzen werden; sondern auch Heringsfang / welcher nirgends als umb die Küst von Groß-Britanien geschehen kan. Und ist dieser Heringsfang von 250. Jahren hero / da Wilhelm Beuckelzen von Biervlyedt gelehrt hat / diebige [sic] zu saltzen / und in Tonnen zu packen / neben dem Kabbeljauw-Fang / ein sehr kräfftiges Mittel worden / zu Ernähr und Erhaltung dieser Länder / insonderheit dieweil viel umbliegende Völcker wegen ihrer Religion, verpflicht seyn sich vom Fleisch-essen zuenthalten. [...]

  • Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Unter Bezugnahme auf die Beratungen in den Kabinettsitzungen am 30. November 1977 und 18. Januar 1978 übersende ich Ihnen eine Aufzeichnung über das antarktische Rohstoffpotential, ein angestrebtes Nutzungsregime und Handlungsmöglichkeiten der Bundesregierung. Seit langem werden in der Antarktis bedeutende Rohstoffvorkommen vermutet. Die zunächst vagen Vermutungen haben sich in den letzten Jahren zunehmend konkretisiert. Erdöl- und Erdgasvorkommen von beträchtlichem Ausmaß wurden im antarktischen Festlandsockel aufgespürt, Einzelvorkommen einer Vielzahl an Rohstoffen (u.a. Kupfer, Mangan, Nickel, Chrom, Uran, Molybdän) entdeckt, Lagerstätten von Eisenerz, Kupfer und Kohle nachgewiesen. [...]

  • Wie wichtig es für die Entwicklung nicht nur unserer industriellen und ökonomischen Verhältnisse, sondern unseres gesamten Kulturlebens ist, Erzeugnisse aus fremden Zonen und Welttheilen, sie mögen der Pflanzen- oder Thierwelt angehören, auf den heimischen Boden überzusiedeln, bedarf hier wohl keiner näheren Auseinandersetzung, da es schon anderweitig oft genug überzeugend nachgewiesen worden ist. Man denke nur daran, daß z.B. die Kartoffel jetzt das Hauptnahrungsmittel von Millionen Menschen, erst aus der neuen Welt bei uns eingeführt worden ist, daß sie Heimath der meisten unserer Getreidearten und Obstbäume in weiten Fernen liegt und auch unsere Hausthiere ursprünglich ganz andere Länder bewohnt haben! Mit jeder Pflanze, mit jeder Frucht, mit jedem nutzbaren Thiere, dessen Einführung uns gelingt, ist ein Schritt weiter zur Emanzipation des Vaterlandes von der Fremde gethan. [...]