Quellen/

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  • [13v] Hoferin Regina mit ihrem vater und herrn Dr. Stöger, Nr 132 zu Mariahilf contra Hofer Johann Karl, bürgerlicher posamentirer, Nr 120 auf dem Neubau, mit herrn Dr. Pihl. Klage: die klägerin bringt an, ihr mann, beweise der beygebrachten attestaten, behandle sie sehr grausam, so daß sie in die ohnmacht einsmals wegen der thattigkeiten gefallen, nebst dem neke er sie, was sie immer redet und macht sey unrecht, und sie habe den ganzen tag keinen frieden, zudem lebe er sehr unflättig, habe mit den arbeitsmagden unzüchtige handlungen vor, er taste sie an, übe allen widernatürlichen muthwillen und geilheit mit selben aus, mit einer gewissen Rosel aber habe ers soweit gebracht, daß es ihr leicht fallen würde, ihn des ehebruchs zu überführen, die magden hätten die communicirten attestaten ausgestellet, bäth um scheidung von tisch und beth und alimente. [...]

  • Fabius Quintilianus sagt einmal in seinem Buche über die Heranbildung des Redners, dass schon in der Wiege mit derselben begonnen werden müsse; keine Zeit sei ungenutzt vorbeigehen zu lassen ohne irgend welchen Zusammenhang mit der Erziehung für die spätere Kunst. Wie viel größer muss da noch die Sorge sein für das christliche Mädchen, dass wir nicht nur seine spätere Entwicklung, sondern auch schon seinen frühesten Anfang unserer Fürsorge unterziehen. Schon bei der Milch sollen wir beginnen. [...]